Julia Roman untersucht das ambivalente Körpergefühl zwischen dem Wunsch nach mehr Sichtbarkeit und dem Bedürfnis, sich zurückzuziehen.



Die Arbeit bewegt sich entlang der Suche nach Verbindung zum eigenen, weiblich gelesenen Körper – einem Körper, der einerseits von gesellschaftlichen Erwartungen, Blicken und Rollenbildern, andererseits vom Aufwachsen mit Religion und Glaube geprägt ist. Fragen nach Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Grenzen stehen dabei im Zentrum: Wer darf schauen? Wem gehört dieser Körper? Wieviel darf und möchte ich von mir Preis geben?Â




Julia Roman untersucht das ambivalente Körpergefühl zwischen dem Wunsch nach mehr Sichtbarkeit und dem Bedürfnis, sich zurückzuziehen.


Die Arbeit bewegt sich entlang der Suche nach Verbindung zum eigenen, weiblich gelesenen Körper – einem Körper, der einerseits von gesellschaftlichen Erwartungen, Blicken und Rollenbildern, andererseits vom Aufwachsen mit Religion und Glaube geprägt ist. Fragen nach Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Grenzen stehen dabei im Zentrum: Wer darf schauen? Wem gehört dieser Körper? Wieviel darf und möchte ich von mir Preis geben?Â

Mit einer vagen Vorstellung in Technik und Materialität, jedoch ohne ein konkretes Thema zu haben, liess ich mich auf den Prozess ein.

Die Struktur der Mauer mit ihren Einkerbungen faszinierte mich von Beginn an. Schnell wusste ich, dass ich damit arbeiten wollte.
Um das kühle Gestein zu erkunden, fuhr ich den Linien nach und prägte das Papier in den Stein ein. Je länger desto stärker fühlte ich mich mit dem Ort verbunden.







Es entstanden verschiedene Frottagen (Abriebe) des Steins.



